Eine kurze Unaufmerksamkeit hatte eine Verbrennung zur Folge

Elisabeth B. aus Düsseldorf wollte ihren Husten durch eine Inhalation lindern. Doch dann verhakte sich das Handtuch unter dem Topf, dieser kippte um, und das heiße Wasser ergoss sich auf der Brust der 60-jährigen Künstlerin.

„Schnell war mir bewusst, dass es sich nicht um eine Verletzung handelt, die ich mit Haushaltsmitteln selbst behandeln kann. Notdürftig versorgte ich die Wunde und fuhr zu meinem Hausarzt“, sagt Frau B. Dieser versorgte die Wunde mit einer silberhaltigen Auflage und riet seiner Patientin zu warten, bis sich diese in einigen Tagen „verkrustet“. Diese trockene Wundversorgung bewirkte zwar, dass sich auf der Wunde eine Kruste bildete. Jedoch riss diese an einigen Stellen durch alltägliche Bewegungen immer wieder auf, was Schmerzen verursachte, den Heilungsprozess erschwerte und im Alltag zu körperlichen Einschränkungen führte.

Der Zufall führte Frau B. ins WZ®-WundZentrum Düsseldorf

Schon oft war Frau B. am WZ®-WundZentrum Düsseldorf vorbeigelaufen. „So richtig wusste ich nicht, was sich im Inneren der Räume abspielt. Der Schriftzug „Erfolgreiche Wundversorgung“ an der Eingangstür blieb mir aber im Gedächtnis. Auch ein paar Tage nachdem das Missgeschick passiert war, hatte ich noch immer keine wirkliche Besserung verspürt und entschloss mich daraufhin, einfach mal hinein zu gehen“, so Elisabeth B.

„In guten Händen“: Fachgerechte Wundversorgung im WZ®-WundZentrum

Im WZ®-WundZentrum Düsseldorf wurde die Brandwunde von Frau B. von Wundmanagerin Edna Frenthoff und dem Chirurg Dr. Radkov fachgerecht versorgt. „Wir haben die Wunde zunächst gespült und gereinigt, also das abgestorbene – so genannte avitale – Gewebe und Beläge entfernt“, beschreibt Frenthoff die Behandlung von Frau B. Danach wurde ein spezielles Hydrogel aufgetragen und die Wunde mit einer silberhaltigen Hydrofaser-Wundauflage mit abgedeckt.“

Ziel dieser Behandlung war es, ein physiologisch feuchtes Milieu in der Wunde zu schaffen und ein Verkleben des Verbandstoffs mit der Wunde zu verhindern. Diese feuchtigkeitsspendende Auflage diente dazu, das trockene, avitale Gewebeteile aufzuweichen und dessen Ablösen zu erleichtern. Gleichzeitig wirkte sie schmerzlindernd durch die Gelbildung. Schorf und Beläge auf der Wunde sind ein Hindernis für neugebildete Zellen, behindern natürliche Stoffwechselprozesse und begünstigen Infektionen. Bei der feuchten Wundheilung bilden sich neue Gewebezellen schneller. Die natürliche Wundheilung wird gefördert und die Infektionsgefahr ist herabgesetzt.“

Eine Erfahrung, die Frau B. bestätigen kann: Nach einer Woche, in der sie die Wunde jeden zweiten Tag selbst gereinigt, mit dem Hydrogel und der speziellen Wundauflage versorgt hatte, ging sie zur Nachkontrolle ins WundZentrum. Dort erfuhr die 60-Jährige, dass die Wunde bereits so gut abgeheilt sei, dass keine weiteren Behandlungen mehr notwendig wären.

„Mir wurde geraten, mit einem Schwimmbadbesuch noch eine Woche zu warten. Und die betroffenen Hautstellen weiterhin gut mit hochwertigen Hautpflegeprodukten zu versorgen, das heißt, die Haut feucht und geschmeidig zu halten, damit sich das Gewebe besser regenerieren kann“, sagt Elisabeth B.

Die 60-jährige Künstlerin hofft, dass mehr Betroffene mit akuten oder chronischen Wunden den direkten Weg ins WundZentrum finden, um diese fachgerecht versorgen zu lassen.