Neuer DGfW-Präsident Dr. med. Jan Esters zu Besuch im WZ®-WundZentrum Duisburg

Bei seinem Besuch im WZ®-WundZentrum Duisburg am 25. September hat sich der neu gewählte Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW), Dr. med. Jan Esters, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Oberarzt am St. Marien-Hospital Lüdinghausen, ein Bild von dem ambulanten Wundversorgungsmodell der gvw (Gesellschaft für Versorgungskonzepte in der Wundbehandlung mbH) gemacht. Dabei informierten ihn die spezialisierten Pflegefachkräfte über die qualitativ hochwertige Wundversorgung, die das integrierte Behandlungskonzept der gvw den Patienten bietet.

Das WZ®-WundZentrum Duisburg ist auf die Behandlung chronischer und sekundär heildender Wunden spezialisiert und bietet Betroffenen eine zertifizierte Anlaufstelle, an der Spezialisten mit Hilfe eines leitlinienbasierten Konzepts zusammenarbeiten. „Grundlage qualitativ hochwertiger Arbeit, wie sie hier in den WundZentren von den Wundmanagern und Wundmanagerinnen geleistet wird, ist die Orientierung an aktuellen Leitlinien“, betonte Dr. Esters. „Für die Versorgung chronischer Wunden ist dies in erster Linie die S3-Leitlinie ‚Lokaltherapie chronischer Wunde bei Patienten mit den Risiken periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus und der chronisch venöse Insuffizienz‘.“

Im Gespräch mit André Lantin, Geschäftsführer der gvw, und dem Team des WZ®-WundZentrum Duisburg, hob Dr. Esters hervor, wie wichtig die Bildung von Behandlungszentren sei, die sich auf die Behandlung definierter Krankheitsbilder spezialisieren. So verfügen die WZ®-WundZentren über ein lokales Netzwerk an relevanten medizinischen und pflegerischen Spezialisten, wie Fachärzten, Pflegediensten, Orthopädie-Schuhtechnikern oder Podologen, die bei Bedarf zur Behandlung hinzu gezogen werden.

Im Rahmen der Behandlung kommt der elektronischen Wunddokumentation eine Schlüsselrolle zu, denn sie ermöglicht eine verbesserte interdisziplinäre Kommunikation und hilft, Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden.

„Als prospektives Qualitätsmanagementinstrument sind Register ein wichtiges Instrument der aktiven strukturierten Datenerfassung. Durch sie wird die Grundlage für neue Evidenz und Nutzenbewertung von Produkten geschaffen“, hob Dr. Esters hervor. Vor diesem Hintergrund ist auch das Ziel der DGfW, eine qualifizierte strukturierte Versorgung wie die der WZ®-WundZentren der gvw auf Grundlage vorhandener Strukturen und Prozessen zu unterstützen.

„Der heiße Draht in der Wundversorgung“ – Neue Telefonhotline des Gesundheitsnetzwerks Leben und des WZ®-WundZentrums Ingolstadt

Das Gesundheitsnetzwerk Leben und das WZ®-WundZentrum Ingolstadt haben ein neues Modul für ein gesundes Berufsleben in der Region Ingolstadt ins Leben gerufen: „Der heiße Draht in der Wundversorgung“. Die telefonische Wund-Hotline trägt künftig dazu bei, die Zusammenarbeit aller an der Behandlung von Wundpatienten beteiligten Personen weiter zu stärken und Patienten schneller und gezielter helfen zu können.

Die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden hat – wörtlich gesprochen – viele Gesichter. Ambulant tätige Fachärzte, Chirurgen, Wundspezialisten, Krankenpfleger, Hausärzte, Podologen und Physiotherapeuten, aber auch Apotheker und Angehörige und natürlich die Betroffenen selbst, sind in den Prozess der Wundbehandlung involviert. Denn um einen langfristigen Behandlungserfolg zu sichern, ist eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure notwendig.

Das WZ®-WundZentrum Ingolstadt bietet diese Komplettversorgung koordiniert aus einer Hand: Es kümmert sich in einem interdisziplinären Team aus Fachärzten und Pflegefachkräften um chronisch und sekundär heilende Wunden. Zusätzlich zu der Vor-Ort-Versorgung im WundZentrum bietet das erfahrene Team ab sofort auch eine telefonische Erst-Beratung an.

Die Mitarbeiter beantworten Fragen rund um das Thema „Wundversorgung“. Die Wundsprechstunde ist immer freitags in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0841/96773599 erreichbar.

Bei der Entwicklung im Gesundheitsnetzwerk Leben haben mitgewirkt (v.l.n.r.): Brigitte Noll, Leiterin Region Mitte / MDK Bayern, Dr. med. Regina Guba-Albert, MVZ Be-triebsmedizin Klinikum Ingolstadt, Gerhard Fuchs, Vorstandsvorsitzender Audi BKK, Andrea Schmalfuß, Leitung WZ-®WundZentrum Ingolstadt, Helga Friehe, Audi BKK Projektleitung Gesundheitsnetzwerk Leben, Anja Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bayerische TelemedAllianz (BTA)